Szene aus dem Präventionsthetaer "Die große Neintonne" der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück

Im Mai 2026 hatten wir dank der freundlichen Unterstützung des Fördervereins unserer Schule ganz besonderen Besuch: Regina und André, zwei Schauspieler der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück, waren bei uns zu Gast. Für die Kinder der Klassen 1 und 2 wurde das Stück „Die große Nein-Tonne“ aufgeführt.

In dem Theaterstück geht es um zwei Kinder, die eine große Tonne dabei haben. Gemeinsam überlegen sie: Welche Gefühle und Erlebnisse sind gut und dürfen bleiben? Und welche Erlebnisse geben uns ein „Nein-Gefühl“? Diese negativen Gefühle werden symbolisch in die „Nein-Tonne“ geworfen. Es geht dabei um alltägliche Situationen – zum Beispiel, wenn man ungefragt geküsst wird oder die zu heiße Suppe essen soll, weil Papa sagt, die sei nicht zu heiß.

Die Kinder lernen auch, dass es manchmal Regeln gibt, auf die man vielleicht keine Lust hat. Die Regeln müssen aber trotzdem eingehalten werden. So müssen wir uns regelmäßig die Zähne putzen, auch wenn es keinen Spaß macht.

Warum haben wir dieses Stück an unsere Schule geholt? Die Sicherheit und das Wohlbefinden Ihrer Kinder liegen uns sehr am Herzen. Mit diesem Programm verfolgen wir wichtige pädagogische Ziele:

  • Gefühle wahrnehmen: Die Kinder lernen, auf ihr Bauchgefühl zu hören und zwischen „Ja-Gefühlen“ (angenehm) und „Nein-Gefühlen“ (unangenehm) zu unterscheiden.
  • Selbstbewusstsein stärken: Wir möchten die Kinder ermutigen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und diese auch deutlich zu benennen.
  • Prävention: Das Stück ist ein erster, spielerischer Schritt zur Prävention von Gewalt und zum Schutz des eigenen Körpers.

Das Thema wurde anschließend im Unterricht kindgerecht nachbereiten.

Vielen Dank noch einmal an den Förderverein unserer Schule, die die Kosten des Programms übernommen haben.

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